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Rupert

unregistriert

Freitag, 6. März 2009, 18:25

Namenstag feiern:

Kalender

Namenstag haben

Datum

Montag, 17. September 2018 (Ganztägig)

Wiederholung

Jedes Jahr im September, am 17. Tag des Monats

Kommentare

2

Cordola , Robert

2 Kommentare

Freitag, 6. März 2009, 22:29

Rupert

Hl Lambert

Hl LambertGedenktag katholisch: 17. September
nicht gebotener Gedenktag im dt. Sprachgebiet: 18. September
Diözesankalender Aachen, Freiburg i.Br., Luxemburg
nicht gebotener Gedenktag in Münster: 17. September
in Lüttich: Übertragung der Gebeine: 28. April
in Lüttich: Triumphus de Steplea (1213): 13. Oktober
Gedenktag evangelisch: 18. September
Name bedeutet: der glänzende Landbesitzer (althochdt.)
Bischof von Maastricht, Glaubensbote in Brabant, Märtyrer
* um 635
† 17. September um 705 in Lüttich (Liège) in Belgien

Freitag, 6. März 2009, 18:27

Rupert

Hildegard von Bingen

Gedenktag katholisch: 17. September
nicht gebotener Gedenktag im deutschen Sprachgebiet
Diözesankalender Speyer, Mainz, Trier, Limburg und Solesmes
Gedenktag evangelisch: 17. September
Gedenktag anglikanisch: 17. September
Name bedeutet: die kämpferisch Schützende (althochdt.)
Klostergründerin, Äbtissin, Mystikerin
* um 1098 in Bermersheim in Rheinland-Pfalz
† 17. September 1179 auf dem Rupertsberg bei Bingen in Rheinland-Pfalz

Hildegard wurde wohl als Tochter des rheinfränkischen Edelfreien Hildebert von Bermersheim / Alzey geboren. Schon als kränkliches Kind hatte sie Visionen; sie behielt diese prophetische Gabe, Vorauszusehen und Gegenwärtiges im Blick auf die Zukunft richtig zu deuten, ihr Leben lang. Hildegard wurde bei ihrer Verwandten Jutta von Sponheim in deren Klause am Kloster Disibodenberg erzogen. Auch hier war sie immer wieder krank, kaum fähig zum Gehen, oft auch durch Sehbe­hinderungen eingeschränkt. Nach Juttas Tod 1136 wurde Hildegard deren Nachfolgerin als Priorin, entschied aber, 1147/48 ihr eigenes Kloster über dem Grab von Rupert von Bingen zu gründen.

Hildegard zog mit 18 Schwestern in dieses heute nicht mehr vorhandene Benediktinerinnenkloster auf die Rupertsberg genannte Anhöhe bei Bingen und war die Äbtissin. Männer und Frauen aller Stände des Volkes suchten sie in ihrem Kloster auf oder baten schriftlich um ihren Rat; mit Kaiser Friedrich Barbarossa führte sie einen ausführlichen Briefwechsel. Da sie selbst nicht Lateinisch konnte, diktierte sie alle ihre Schriften. 1165 gründete sie das heute noch bestehende Tochterkloster Eibingen bei Rüdesheim.

Man nannte die wohl größte Mystikerin Deutschlands ehrfurchtsvoll „Tischgenossin Gottes”. Im Vorwort zu „Scivias”, führt Hildegard aus: „Im Jahre 1141 der Menschwerdung Jesu Christi, als ich zweiundvierzig Jahre und sieben Monate alt war, sah ich ein überaus stark funkelndes Licht aus dem geöffneten Himmel kommen. Es durchströmte mein Gehirn, mein Herz und meine Brust ganz und gar, gleich einer Flamme, die jedoch nicht brennt, sondern erwärmt. Es erglühte mich so, wie die Sonne einen Gegenstand erwärmt, auf den sie ihre Strahlen ergießt. Und plötzlich hatte ich die Einsicht in den Sinn und die Auslegung des Psalters, des Evangeliums und der anderen Schriften des Alten und Neuen Testamentes.”